Vinyl Verlegeanleitung

Vinylböden gibt es in verschiedenen Ausführungen. Allen ist gemein, dass sie wohnfertig und extrem robust sind. In massiver Ausführung sind sie zudem 100% wasserdicht und können in jedem Raum im Haus verlegt werden. Die fotorealistische Dekorschicht ermöglicht nahezu jedes Design in unbegrenzt vielen Farben.

Klick Vinyl
Der Vorteil eines massiven Vinylbodens liegt in der geringen Aufbauhöhe und der Möglichkeit, den verklebten Boden bedenkenlos in Feuchträumen zu verlegen - obgleich stehende Nässe generell vermeiden werden.

Vinylboden mit HDF-Trägerplatte
Bei diesem Boden ist der eigentliche Vinylboden auf einem HDF-Träger verklebt. Das Klicksystem macht die Verlegung auch für den Laien einfach. Eine integrierte Korkschicht verstärkt die bereits hohe Trittschalldämmung zusätzlich. Dieser Boden sollte in Feuchträumen nicht verlegt werden.

Klebe Vinyl
Klebevinyl ist bestens geeignet für die Verlegung in Feuchträumen wie das Badezimmer. Klebevinyl wird mit dem Untergrund fest verbunden, was sich zusätzlich positiv auf die Trittschalldämmung auswirkt. Zudem ist Vinyl zum Kleben die optimale Bodenlösung für Wohnräume mit Fußbodenheizung. Durch die vollflächige Verklebung wird eine direkte Verbindung zwischen Bodenbelag und Untergrund gesichert, was eine effiziente Heizleistung sicherstellt.

selbstklebendes Vinyl
Die Verlegung von selbstklebendem Vinylböden lässt sich besonders leicht durchführen. Zunächst müssen Sie dafür Sorge tragen, dass der Untergrund fest, eben, trocken und sauber ist. Für die Verlegung der Vinylelemente entfernen Sie einfach die Folie, die dem Schutz der Kleberschicht dient und verlegen die Dielen Stoß an Stoß auf den Untergrund. Der Rau, ist nach der Verlegung direkt bewohnbar.

Klick-Vinyl verlegen - Arbeitsschritte
1- Beginnen Sie mit der Verlegung von Klickparkett links in einer Ecke des Raumes und legen Sie die Dielen der ersten Reihe so, dass die Federn zur Wand zeigen. Schneiden Sie zuvor die Längsfedern aller Dielen der ersten Reihe so ab, dass sie mit der Deckfläche bündig sind. Klicken Sie die Dielen der ersten Reihe stirnseitig ein. Richten Sie die erste Dielenreihe nach deren Verlegung mittels Abstandkeilen exakt aus. Der Abstand zur Wand und zu allen Bauteilen muss mindestens 3 mm betragen.

2- Beginnen Sie nun die zweite Reihe mit dem Reststück der letzten Diele der ersten Reihe. Dieses sollte nicht kürzer als 30 cm sein. Der so entstehende Versatz ist für die Stabilisierung der Fläche erforderlich. Setzen Sie die erste Diele über die gesamte Länge mit der Federseite an der Nut der ersten Dielenreihe leicht schräg an. Drücken Sie anschließend die Diele leicht mit der Hand nach unten und klopfen Sie gleichzeitig mit Hilfe des Schlagklotzes auf die längsseitige Nut. Durch das Klopfen des Schlagklotzes unterstützen Sie den optimalen Fugenschluss der Klickparkett-Elemente.

3- Verfahren Sie mit der zweiten Diele in gleicher Weise wie zuvor beschrieben und treiben Sie den Stirnstoß dieser Diele mittels Schlagklotz und Hammer in die erste Diele dieser Reihe.

4- Die letzte Reihe passen Sie ein, indem Sie die jeweilige Diele deckungsgleich auf die zuletzt verlegte Reihe legen. Zeichnen Sie nun mit Hilfe eines Bleistiftes und einer weiteren Diele den Wandverlauf wie mit einer Schablone auf die nachzusägende Diele.

5- Klicken Sie nun die zugeschnittenen Dielen längsseitig in die zuletzt verlegte Reihe ein. Klopfen Sie die Stirnseiten mit Hilfe eines Schlagklotzes und Hammers zusammen. Die letzte Diele dieser letzten Reihe treiben Sie mittels eines Zugeisens zusammen. Entfernen Sie nun alle Abstandskeile an den Wänden.

Der perfekte Abschluss Ihrer Arbeit: Sockelleisten, Übergangsschienen, Abdeckrosetten für Heizkörperrohre, Filzgleiter Tisch- und Stuhlbeine sind wichtige Details. Wir beraten Sie gern und halten eine große Auswahl für Sie bereit.

1. Erforderliche Werkzeuge
Profi Cuttermesser, Winkel, Bleistift, Hammer, Schlagklotz, Massband,
und Abstandshalter 8-10 mm.

2. Vorbereitung
Kontrollieren Sie die Ware vor der Verarbeitung bei Tageslicht auf Material- oder Transportschäden. Sollten bei der Verlegung Mängel erkennbar sein, so ist die Weiterverarbeitung sofort einzustellen, damit die Ware begutachtet oder ggf. ausgetauscht werden kann.

3. Menge der benötigten Dielen für Ihr Projekt
Messen Sie Länge und Breite des Raums. Verfügt der Raum über Erker oder Vorsprünge, messen Sie diese separat aus. So erhalten Sie die Quadratmeterzahl des Raums. Kaufen Sie mindestens 10% mehr als benötigt, um Schnittfehler, Verschnitt, zukünftigen Bedarf oder Austauschteile abzudecken. Bei den meisten Verlegungen ist eine Übermenge von 10% erforderlich. Dies kann jedoch in Abhängigkeit von Raumgrösse und Anordnung variieren.

4. Zustand von Vinylboden vor der Verlegung
Vinyl MUSS mindestens 48 Stunden vor der Verlegung in den Paketen waagrecht in dem Raum gelagert werden, in dem es verlegt werden soll. Stellen Sie sicher, dass die Raumtemperatur zwischen 18 und 24°C liegt (möglichst nahe der späteren Nutzungstemperatur), aber lagern Sie diese nie unmittelbar neben Heizkörpern. Entfernen Sie die Dielen während dieses Akklimatisierungszeitraums nicht aus dem Karton. Behalten Sie diese Temperatur auch während des Verlegens bei.

HINWEIS 1: Achten Sie beim Verlegen von Vinyl darauf, dass die Verbindungsstellen frei von Staub, Schmutz und Fremdstoffen sind. Je sauberer das Clic-System, desto besser ist die Verbindung zwischen den Dielen. Die Starclic-Dielen bewahren Sie am besten bis kurz vor dem Verlegen im Karton auf.

HINWEIS 2: Bitte beachten Sie dass langfristige kontinuierliche Temperaturen von > 35°C, z.B. in Verbindung mit direkter Sonneneinstrahlung, sowie Temeperaturen < 10°C den Boden schädigen können.

5. Vorbereiten des Unterbodens
Die Unterbodenoberfläche muss glatt, flach, trocken, fest, sauber und hart sein. Teppichklammern oder Klebstoffreste müssen entfernt werden, um ein korrektes Verlegen zu gewährleisten. Für das Verlegen von Starclicdielen gelten die einschlägigen nationalen Normen und Richtlinien, technischen Verweise sowie die anerkannten Regeln des Fachs.

In Deutschland sind insbesondere folgende Richtlinien zu beachten:
- VOB Teil C, DIN 18365 Bodenbelagsarbeiten
- Mindestanforderungen an Estriche DIN 18560
- BEB Merkblatt: «Beurteilen und Vorbereiten von Untergründen, Verlegen von elastischen und textilen Belägen»
- DIN 18202 «Toleranzen im Hochbau»
- Sanitär – Heizung – Klima ZV Merkblatt: «Schnittstellenkoordination bei beheizten Fußbodenkonstruktionen» Verlegen Sie Starclicdielen NIE schwimmend auf einem schwimmend verlegten Unterboden! Dieser gilt nicht als fest und muss verschraubt, verklebt oder entfernt werden!

Der Unterboden muss flach sein, mit einer Toleranz von 3 mm über eine Spanne von 1,2 m. Alle Unebenheiten, die 3 mm überschreiten, müssen abgeschliffen oder mit Bodenausgleichsmasse verfüllt werden. Hohlräume oder Höcker im Unterboden verhindern das korrekte Einrasten der Vinyldielen. Sollte eine Trittschallunterlage gewünscht oder erforderlich sein, müssen Matten verwendet werden, welche eine Druckfestigkeit von mindestens 400 kPa/m2 aufweisen, nicht dicker als 1,5 mm und nicht klebend sind.

Andern Trittschallunterlagen erteilen keine Freigabe!
Die Unterböden müssen sorgfältig auf Feuchtigkeitsprobleme untersucht werden. Vinylboden ist wasserfest. Es dichtet jedoch NICHT gegen Wasser ab. Alle Feuchtigkeitsprobleme müssen vor der Verlegung beseitigt werden.
Frische Betonböden müssen einen CM Wert von < 1,5% aufweisen.

ACHTUNG:
1 Verlegen Sie Starclic nie über einen weichen Unterboden z.B. über Teppich, Kork oder jeder Art von Schaumstoffunterlage.

2 Das Produkt ist nicht für Verwendung im Freien, Wintergärten/Solarien, Saunen oder unbeheizte Räumen freigegeben. Ebenfalls nicht in Nassräumen bei denen die Gefahr von Überschwemmungen besteht.

3 Wir raten ebenfalls dringend von der Verlegung in Räumen oder Häusern mit grossen Temperaturdifferenzen (> ± 10°C) ab! (z.B. unbeheizte Wochenendhäuser, Gartenhäuser etc.).

4 Beim Verlegen auf Betonunterlagsböden ist zu beachten, dass diese über 10°C kälter sein können als die Raumtemperatur. 5 Direkte Sonneneinstrahlung ist unbeding zu vermeiden, denn diese kann Ihren Boden verbleichen und beschädigen.

6 Dauerhaft installierte statische Lasten (z.B. schwere Elemente) sind von der Restfläche zu entkoppeln.

Bodenmaterialien:

Holz, Parkett, OSB-, Sperrholz, MDF-, HDF-Platten
Holz und Starclic haben gegenläufiges Dehnverhalten. Schwimmend verlegte Platten müssen befestigt werden. Zur Entkoppelung ist eine 0,2 mm starke Polyethylen-Folie oder eine geeignete Unterlagsmatte erforderlich! Bei Holzdielen hat sich die Verlegung quer zur Längsrichtung der Dielen bewährt.

Fliessestrich Anhydrid
Bodentemperatur kontrollieren! Restfeuchtigkeit < 1,5%! Sinterschicht entfernen. Eine Polyethylen-Folie oder geeignete Unterlagsmatte wird empfohlen.

Zementestrich
Bodentemperatur kontrollieren! Restfeuchtigkeit < 1,5%! Boden schleifen. Schwindfugen im Boden kraftschlüssig verharzen und im Starclicboden abbilden. Eine Polyethylen-Folie oder geeignete Unterlagsmatte empfohlen.

Trockenestrichplatten
Fest im UB verleimen oder verschrauben. Oberfläche gemäss Empfehlung von Herstellern grundieren und vollflächig mit einer mineralischen Fliess-Spachtelmasse versehen. Eine Polyethylen-Folie oder geeignete Unterlagsmatte ist empfohlen.

Fliesen
Wenn Sie Starclic auf Fliesen verlegen, die eine Prägung oder Fugen aufweisen, die breiter als 3 mm sind, müssen Sie diese mit Bodenausgleichsmasse verfüllen. Eine Polyethylen-Folie oder geeignete Unterlagsmatte ist empfohlen.

Kork
Grundieren und vollflächig mit einer mineralischen Fliess-Spachtelmasse versehen. Eine Polyethylen-Folie oder geeignete Unterlagsmatte erforderlich!

Laminat
Fest im UB verleimen oder verschrauben. Eine Polyethylen-Folie oder geeignete Unterlagsmatte ist erforderlich!

Teppiche
Das Verlegen auf Teppiche ist verboten – dieser muss entfernt und Leimspuren
vollständig abschliffen werden!

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